Gesetze und Regeln

Es wird innerhalb des Rahmens von Gesetzen und Regeln gearbeitet.
So gilt das Gesetz über den medizinischen Behandlungsvertrag WGBO (Wet op de Geneeskundige Behandel Overeenkomst).

Der Berufskodex für Psychotherapeuten ist maßgeblich. In diesem Berufskodex ist unter anderem geregelt, dass alles, was zur Sprache kommt, streng vertraulich behandelt wird. Das bedeutet, dass Dritte nur nach Ihrer schriftlicher Zustimmung informiert werden.

Ihr Hausarzt wird informiert mit Ihrer Zustimmung wie im gemeinsamen Behandlungsplan vereinbart.
Information an Dritte und Informationsaustausch mit Dritten wie Betriebsarzt und / oder Versicherungsmediziner findet schriftlich statt. Die Information wird vorab mit Ihnen besprochen. Sie erhalten eine Briefkopie.
An Juristen und Rechtsanwälte wird entsprechend der Richtlinien der Ärzteorganisation KNMG keine Information übergeben.
Daten, die für die Vergütung durch die Krankenversicherung minimal erforderlich sind, werden unter Beachtung der geforderten Datensicherheitsnormen an die zuständige Instanz zur Verfügung gestellt.
Auch wird der zutreffende Berufscodex des niederländischen Institut von Psychologen (NIP, Nederlandse Instituut van Psychologen) angegeben: www.psynip.nl.
Im Gesetz BIG können Sie die Berechtigungen der in der Sorge professionell Tätigen aufsuchen: www.bigregister.nl.

Akte und Geheimhaltung
Von der Behandlung wird eine Akte erstellt. Alle für die Behandlung wichtigen Daten werden darin aufgenommen. Klienten ab dem Alter von 16 Jahren haben das Recht, um Einblick in ihre eigene Akte zu nehmen. Andere dürfen die Akte nur dann einsehen, wenn Sie die schriftliche Zustimmung dafür geben. Diese Zustimmung können Sie später auch wieder entziehen. Selbst nach Ihrem Tod haben Andere kein Recht auf Einsichtnahme in Ihre Akte. Wenn bestimmte Daten falsch zu sein scheinen, haben Sie das Recht, Korrekturen, Ergänzungen oder Änderungen anbringen zu lassen. Die Akte ist Eigentum der Praxis und darf daher nicht mitgenommen werden. Sie können wohl eine Kopie eines Teils oder der ganzen Akte erhalten. Die hierdurch verursachten Kosten werden Ihnen in Rechnung gestellt.
Die Akte wird 15 Jahre nach Therapieende aufbewahrt. Dies ist der gesetzlich verpflichtete Zeitraum. Danach wird die Akte vernichtet.